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Wir alle haben uns
gefreut, als
wir feststellten, dass sich dieses Jahr fast die gesamte Kindergruppe
(5-8 Jahre) zu unserer Weihnachtsfeier angemeldet hatte. Diese fand am
16.12. von 15-17 Uhr in unseren Trainingräumen statt. Dank der
Eltern waren wir großzügig mit Kuchen ausgestattet
und somit
war schon einmal sichergestellt, dass wir nicht verhungern
würden.
Alle Kinder waren guter Dinge und haben direkt die Initiative ergriffen und Wolfgang in ihren Kreis aufgenommen und zu einer anspruchsvollen und intensiven Partie Mattenfußball herausgefordert, die nicht nur Wolfgang den Schweiß auf die Stirn trieb. Gegen die Übermacht von Simon, Marvin und Daniel, könnte auch Wolfgang mit seiner Crew Michelle, Robin, Florian und Kai-Luca nur einen Patt halten. Danach war es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass erst mal ausführlich gegessen und getrunken wurde. Später wurden dann noch alte Klassiker wie Runterziehen oder das Gefängnisspiel gespielt, aber auch neue Spiele wie eine Mischung aus Korbball und Rugby wurde ausprobiert, wobei sich die Kinder nie ganz einig waren, in welcher Mannschaft und auf welchen Korb sie eigentlich spielten, was regelmäßig für lustige Verwirrung und tolle Ablenkungsmanöver sorgte. Auch brachten die Kinder selber tolle Ideen mit, so sorgte Kai-Luca mit einem neuen selbst ausgedachten Fangspiel für weitere Abwechslung. Aufgrund des
begeisterten
Einsatzes der Kinder und auch der Helfer Daniel, Silke und Wolfgang,
spreche ich glaube ich für alle, wenn ich behaupte, dass wir
eine
Menge Spaß an diesem Nachmittag hatten und uns alle schon auf
die
nächste Weihnachtsfeier freuen.
Weihnachtsfeier der Jugendlichen 2006: 17.30 Uhr - Anpfiff der Weihnachtsfeier der 8-14jährigen. Anpfiff im wahrsten Sinne des Wortes. Man nehme 21 Jugendliche und gebe einen Ball dazu. Nicht erst seit dem Sommer (WM) wissen wir, dass man Jugendliche dadurch faszinieren und lange beschäftigen kann. Da fiel es einem schon schwer dazwischen zu gehen und dann doch zu fragen, was man denn außer „Fußball!!!!“ noch spielen sollte. Man musste allerdings nicht lange nachfragen. Wenige Minuten später hatten wir eine beträchtliche Liste mit Spielvorschlägen zusammen, die dann nach und nach abgespielt wurden, so dass auch für jeden etwas dabei war. Immerhin ist es nicht leicht, es so vielen jungen Leuten recht zu machen. Aber die Gruppe war spielbegeistert und lies sich auf alle Spiele mit Freude und Engagement ein und war voll bei der Sache - und auch ich muss gestehen, dass sie mich allesamt gut mitgerissen haben in ihren Spieltaumel. Die Mischung aus allem war allerdings auch wirklich gut gelungen. Wer nach dem Fußballspielen noch nicht warm war, kam spätestens nach dem Runterziehen und Sitzfangen (mit bis zu drei Paaren, die gleichzeitig fingen und gefangen wurden) ins Schwitzen. Es war ein heilloser Spaß anzusehen, wie alle kreuz und quer durch die Halle stürmten und schlitterten, um sich beim jeweils nächsten Mitspieler mit einem Hechtsprung zu retten . Auch war die Gruppe fasziniert von der Idee „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ im Dunkeln zu spielen. Wir haben zuerst einen Probedurchgang im Hellen gemacht. Nachdem sich alle Beteiligten diszipliniert genug verhalten haben und wir uns über den Ablauf des Spieles und die Risiken (oder auch der Reiz, wie es die Jugendlichen nannten) klar waren, machten wir das Licht aus und die Tür zu. Allerdings war es einigen immer noch nicht dunkel genug, denn ich setzte dann doch meinen Willen durch, indem das Licht im Aufenthaltsaum an blieb und somit durch die Fenster in die Halle fiel. Aber der erste Schock vom Hellen ins Dunkel reichte schon für den gewissen Nervenkitzel aus, den sich alle davon versprochen hatten. Danach haben wir alle erst mal einen Gang zurückgeschaltet und uns auf weniger bewegungsintensive Spiele verlagert. So wurden alte Klassiker wie das Mörderspiel und auch das Zuzwinkerspiel aus der Ideenkiste gekramt und den neueren Mitgliedern näher gebracht. Leider schaffen es die Mörder beide male nicht, alle Beteiligten umzubringen. Allerdings ist die Aufgabe 20 Leute durch Zuzwinkern zu töten auch keine Leichtigkeit. Ein klarer Sieg also für die Detektive in der Gruppe. Auch beim Zuzwinkern und Rüberkrabbeln/Wegspringen/spektakulär sich aus dem Griffbereich des Hintermanns befreien, wurden wieder einmal beeindruckende Bewegungseinlagen geboten, obwohl der ein oder andere das „in die Augen gucken“ doch noch mal üben sollte. Denn wenn eine Person angeblinzelt wird und drei Leute sich angesprochen fühlen, schielt der eine entweder sehr gekonnt oder drei Leute haben den starken Drang ihren Hintermännern zu entkommen. In jedem Fall waren gute Stimmung und viel Lachen vorprogrammiert.
Natürlich
haben wir auch
immer wieder Pausen eingelegt, um unserer volle Aufmerksamkeit unserem
überaus reichhaltigen Buffet zu widmen. Da gab es einfach
alles,
was das Herz begehrte und sicherlich haben sich viele
gewünscht,
sie könnten doch nur noch ein kleines bisschen mehr essen. Am
Ende
ging dann aber doch nichts mehr rein. Ein Glück, dass wir die
bewegungsintensiveren Spiele zu dem Zeitpunkt des Festschmausens schon
hinter uns hatten. So konnte man sich ganz der Genusssucht hingeben.
Über Nachtische, Kuchen, sehr beliebte Donuts, Kartoffelsalat,
Erbsen-Mais Salat, Brötchen, Frischkost und ganz viele
Frikadellen
und Spieße war einfach alles da. Und obwohl Silke und
Wolfgang
die Aufsicht über das Essen geführt haben,
während wir
in der Halle tobten, hat nachher wohl doch keiner etwas vermisst.
Als letztes Spiel
stand dann
noch Feuer, Erde, Wasser, Luft auf dem Programm. Trotz der recht
zügigen Durchgänge, hatte man doch den Eindruck, die
Jugendlichen wollten gar nicht mehr aus der Halle raus - ob nun
ausgeschieden oder nicht. So mussten manche Eltern noch kurz warten,
bis man sich von den Freunden verabschiedet hatte (einen Knuff hier,
einmal quer über die Matte getobt da…). Immerhin
hatte man
jetzt erst mal zwei Wochen kein Training mehr, das musste man ja
vorholen. Alles in allem war es ein sehr angenehmer Abend. Wolfgang,
Silke und auch ich, waren dann aber doch froh, dass Johanna, Eva-Maria,
Monique, Jennifer, Sebastian, Noah, Valentin, Simon, Ejuvind, Cedric,
Darius, Jonas, Sascha, Serkan, Judith, Johannes, Tim, Jan-Alexander,
Malte, Niklas, Viktoria und Maren die Weihnachtsfeier unbeschadet und
guter Dinge verlassen haben. Für uns alle war es ein langer
Tag.
Zum Schluss möchte ich mich auch noch bei den Eltern bedanken,
die
uns noch tatkräftig beim Aufräumen geholfen haben.
Ich hoffe
auch weiterhin auf eine so gute und wohltuende Synthese von
Teilnehmern, Eltern und Durchführenden und freue mich schon
auf
die nächste Weihnachtsfeier.
Sarah Rebig |